Helmut W. Karl: Portrait

 Helmut W. Karl

Frischer Geist in alte Flaschen


Eine neue Geisteshaltung - wozu denn?

Die Tatsache, dass wir jeder eine eigene und einzigartige Geisteshaltung annehmen können, ist unser größtes Gut: Sie ist die "Ausstattung", die es jedem Menschen möglich macht, in dieser Welt ein glückliches Leben zu führen. Gewiss, das klingt wie eine sehr gewagte Behauptung!

Jeder unter uns wird viele Belange finden, die einen nicht weiterbringen (oder nicht weiter brachten). Muss es so sein? Kann es nicht anders sein? Ganz gewiss gibt es für solche Dinge Alternativen, warum also nicht nach ihnen suchen?

Glauben Sie bitte nicht, dass ich Ihnen ein "fix-fertiges Konzept" für solch eine neue Geisteshaltung anbieten werde - denn das wäre schon wieder ein falscher, ein trügerischer Weg. Es geht um IHRE eigene, Ihre persönliche Geisteshaltung ... die kann Ihnen niemand vorgeben, auch keiner, der sich als "Sprachrohr Gottes" verstünde. Nur Sie selbst können zu einer Geisteshaltung finden, die Sie und Ihr Leben glücklich macht.

Wenn ich Ihnen also kein fertiges Konzept anbieten kann, warum plädiere ich dann für eine neue Geisteshaltung? Ich weiß, dass ich Ihnen viele Hinweise und Anleitungen geben kann, wie Sie Ihrem Leben eine glücklichere Wende geben können.

Was ist Geisteshaltung?

Ich betrachte Geisteshaltung im Prinzip als so etwas wie eine Metall-Legierung, aber eben auf geistigem Gebiet: Bronze etwa besteht aus Messing, Kupfer und Zinn in verschiedenen Mengenanteilen. Die Legierung hat völlig neue und andere Eigenschaften, als ihre Bestandteile.

Wie Geisteshaltung unser Leben bestimmtIn anderen Worten ist also die Geisteshaltung einer Person eine "Legierung" aus "Bestandteilen" wie Kinderstube, Erziehung, Religion, Bildung, Neigung, Talent, Vorbilder und Erfahrung. Die "Legierung" (also die "Verschmelzung" dieser Teile) gibt der Person neue Eigenschaften, die ihre Einzigartigkeit unterstreichen und für ihre Lebensführung entscheiden sind.

Nun kann man hier einwenden, dass die primären Faktoren für unser Urteilen und Handeln unser Wissen, unsere Ansichten oder unser "ethisches" oder "moralisches" Bewusstsein sind; - einverstanden!

Auch wenn Sie zum Beispiel einwenden mögen, dass "die zehn Gebote" maßgeblich für Sie seien, stimme ich Ihnen ebenso zu, wie wenn Sie zum Beispiel "Menschlichkeit", Fachkenntnis, "politische Notwendigkeit" oder "Sachzwänge" anführten.

Wie das denn, habe ich denn gar keine gefestigte Betrachtung dazu?

Doch, ich habe eine gefestigte Ansicht dazu! Betrachten Sie hierzu die gerade aufgeführten Aspekte:

Ethisches, moralisches, religiöses, fachliches, politisches, nationales oder von mir aus Standes-"Bewusstsein" ... sind das nicht im Wesentlichen geistige Dinge? Also Dinge, die wir "im Kopf" oder "im Herzen" tragen?

Wenn Sie dem zustimmen können, dann sehen Sie auch schon, warum ich diese Ansichten vorbehaltlos anerkennen kann, und dennoch für eine neue Geisteshaltung plädiere:

Das, was jemand als moralisch, ethisch, politisch oder sonst wie motiviert erachtet, zeigt sich als seine "Geisteshaltung" (wie oben dargelegt).

Geisteshaltung: Schlüssel zum glücklichen Leben

Auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht, meine ich:

Alles, was wir tun, tun wir auf eine bestimmte Weise und meistens mit einer bestimmten Absicht, auch wenn uns diese nicht bewusst ist. Was und wie wir es tun, wird vom Wesen ("Inhalt") unserer Geisteshaltung bestimmt. Der "freie Wille" ist nur mittelbar maßgeblich für unser Handeln im Leben, tatsächlich bestimmt die Geisteshaltung unser Handeln, und wir haben den freien Willen, um unsere eigene Geisteshaltung frei zu bilden - doch das schien bisher nur eine ganz winzige Minderheit zu verstehen.

Mit "wir" meine ich den Menschen schlechthin, also Sie, mich selbst, unsere Freunde und Angehörigen, unsere Vorgesetzten und Untergebenen, unsere Unternehmer, Parteichefs und Regierungen. Aber auch die Menschen und Regierungen anderer Staaten und so weiter. Ich meine damit einfach jeden Menschen, der Handlungen setzt.

Die Motivation ebenso wie die Art und Weise, wie wir die Dinge beurteilen, wie wir darüber entscheiden und welche Handlungen wir setzen (und auf welche Weise wir dies tun), wird von unserer Geisteshaltung bestimmt.

Der eine beurteilt eine Sache (aufgrund seiner Geisteshaltung!) so, ein anderer beurteilt sie (aufgrund seiner Geisteshaltung!) anders.

Des einen Geisteshaltung mag vorwiegend religiös motiviert sein, die eines anderen vorwiegend ethisch oder moralisch, politisch oder ethnisch. Immer aber spielen - wissentlich oder unwissentlich - mehrere Teilaspekte ("Bestandteile") zusammen - etwa religiös, ethnisch und politisch, oder moralisch, philosophisch und aus der Kindheit übernommene Werte. Nie ist ein Mensch ausschließlich von einem Aspekt bestimmt. Und jeder Mensch ist in seiner Geisteshaltung eine eigene, einzigartige "Legierung" aus all diesen Einflüssen.

Geisteshaltung und "Selbstverständnis"

Die Vielfalt der Menschheit ist nur zum geringeren Teil genetisch (oder "rassisch") begründet, im viel größeren Ausmaß jedoch geistig durch die unterschiedliche "Legierung" der geistigen Einflüsse auf den Einzelnen.

Zwei Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft können einander geistig viel stärker ähneln als ihnen im Körperlichen je möglich wäre: Ein australischer Aborigin könnte möglicher Weise mit einem Inuit ("Eskimo") in geistigen Dingen viel mehr "übereinstimmen", als zwei in derselben Stadt geboren und aufgewachsene Deutsche. Betrachten Sie dies selbst!

Auch das jeweilige individuelle "Selbstbild" eines jeden Menschen ist von seiner Geisteshaltung bestimmt. Halte ich mich für "intelligent" oder "fähig", dann ist dies genau so eine "Geisteshaltung", wie wenn ich mich für "durchschnittlich" oder gar "dumm", "begrenzt" oder unfähig halte. Und genau an dieser "Schraube zu drehen" möchte ich Sie als Erstes ermuntern!

Praktischer Wert

Was geschieht, wenn Sie Ihrer "Meinung" über sich selbst ab sofort ein neue "Justage" (Einstellung) verpassen? Mein Vorschlag für Sie lautet:

Nehmen Sie einfach als Ihre "neue Geisteshaltung" an, dass Sie in jeder Hinsicht größer und fähiger sind, als je ein Mensch, mit dem Sie je zu tun hatten, einschließlich Sie selbst, Ihnen zu denken erlaubt hat! (Wie fühlt sich das an?)

Beachten Sie bitte: Ich sagte "Nehmen Sie an ...", ich sagte nicht "Benehmen Sie sich, als ob ..."! Was Sie annehmen, findet ganz intim in Ihrem Inneren statt und wird erst im Lauf der Entwicklung Wirkung nach außen zeigen!
Beachten Sie bitte auch, dass ich sagte "... (als) Ihnen je zu denken erlaubt (hat)". Ich fordere Sie also nicht auf, unsinnige "Macht" anzunehmen, wie etwa zu glauben, Sie könnten (ohne es gelernt zu haben!) selbstverständlich eine Giftschlange bezwingen. "Geisteshaltung" schließt Vernunft ein, setzt sie nicht außer Kraft!

Negieren Sie einfach jede Einschränkung Ihrer Potentiale! Akzeptieren Sie keine Einschränkung Ihrer Potentiale! Machen Sie sich bewusst:

"Potentiale" sind einfach Möglichkeiten, die Sie bislang nicht erkannt, nicht entfaltet und nicht genutzt haben! (Hätten Sie eines genutzt, dann wäre es nicht mehr Ihr Potential, sondern einfach eine Ihrer vielen Fertigkeiten oder Erfahrungen!)
Haben Sie je bedacht, dass Ihre z.B. Fähigkeit, Neues zu lernen, oder Ihre Fähigkeit, das Zustandekommen einer Wirkung zu verstehen, nahezu grenzenlos große Potentiale sind? Es gibt praktisch nichts, was Sie nicht lernen könnten und auch nichts, was Sie nicht verstehen könnten! (Wenn Sie aber auf so etwas stoßen, dann ist es mit größter Wahrscheinlichkeit "gelogen".)

Gerade dann, wenn Sie eine Niederlage, einen Verlust oder einen Tiefschlag erleben oder Sie sich so richtig am Boden zerstört fühlen, ist die beste Zeit, sich diesem Gedanken zu widmen:

"Niederlage, Verlust oder Tiefschlag konnten nur stattfinden, weil ich mein Potential nicht nutzte."

Sie brauchen nicht zu wissen, welches Potential vernachlässigt war, es genügt zu wissen, dass IRGEND ein Potential ungenutzt geblieben ist. Und Sie brauchen nicht einmal dies "zu wissen", es reicht völlig aus, dass Sie es "mit Sicherheit annehmen".

Klarheit über die verschiedenen Potentiale wird sich im Lauf der Zeit einstellen!

Gewiss werden Sie schon jetzt sehen können, dass Sie einer Sache bewusst sein müssen, um sie zu erkennen: Sie werden nie auf den Gedanken kommen, dass Ihre Niederlage vermeidbar wäre, indem Sie Ihr Potential zur rechten Zeit nutzen, wenn Sie schon "wissen", dass "das andere stärker" ist! Ihre eigene "Schwäche" wird erst fraglich, wenn Sie die "Stärke des anderen" nicht mehr fraglos als Ursache annehmen.

"Eine Niederlage kann nur stattfinden, weil ich mein Potential nicht nutze."

Wenn Sie diesen Gedanken als neue "Erklärung" für jeden Rückschlag ins Bewusstsein rufen, dann werden Sie sensibel für Ihre Potentiale!

Alles, was dazu erforderlich ist, haben Sie jederzeit bei sich: Ihr Denkvermögen! Nun ja ... etwas Mut gehört auch dazu - aber den haben Sie doch?

Nach einigen Versuchen werden Sie - vielleicht zum ersten Mal in Ihrem Leben! - erahnen, wie groß (mächtig, fähig) Sie wirklich sind. Es wird Ihnen bewusst werden, dass ...

  • ein Niederlage überhaupt nicht bedeutet, dass Sie unfähig wären!
  • ängstlich oder furchtsam sein keinesfalls bedeutet, Ihnen würde Größe, Stärke und Schönheit abgehen!
  • sich verwirrt und unsicher fühlen gar nicht bedeutet, dass Sie verloren wären!

Die wachsende Erfahrung in der Anwendung - im "Herbeiziehen" - dieses Gedankens ("ich habe wohl mein Potential nicht ausgeschöpft!") - wird Sie auf einen Weg bringen, der weit darüber hinaus führt, was Sie bislang für außergewöhnlich gehalten haben! Es kann ein langer Weg sein, ein Weg mit vielen Überraschungen und vielleicht auch Rückschlägen, Verzweiflung und Resignation. An seinem Ende aber winkt Ihre Einsicht, dass Sie in jeder Hinsicht außergewöhnlich sind, weil Sie außergewöhnliche Potentiale haben.

Mit jedem Versagen ist ein guter Zeitpunkt gekommen, sich zu besinnen: "Ah, ich habe (wieder mal) mein Potential nicht ausgeschöpft!"

Ja, gewiss, die Tatsache, dass Sie eines Potentials bewusst werden, schenkt Ihnen noch keine Fertigkeit. Aber sie stößt ganz gewiss ein Tor zur Erkenntnis auf: Hier habe ich Potential, das ich entdecken, entwickeln und nutzen kann.

Und gegen Ende dieses Weges werden Sie vor der Größe, derer Sie fähig sind, erschauern!

Ich lade Sie ein, mich an Ihren Gedanken (auch Erfahrungen!) teilhaben zu lassen. Sie brauchen Ihre wahre Identität nicht zu offenbaren, es wäre aber gut, wenn Sie sich ein Pseudonym aneignen, welches Sie hier beibehalten und immer wieder verwenden.

Ich danke herzlich für Ihr Interesse und Ihren Besuch und
wünsche Ihnen das Beste!
Helmut W. Karl

Copyright Helmut W. Karl © 2016

PS: Die nächste "Betrachtung" behandelt Potentiale ausführlicher und zeigt den praktische Weg auf, wie Sie an Ihre Potentiale "herankommen". Diese und alle weiteren Betrachtungen sind aber nur meinen Abonnenten zugänglich. Einschreibung und Teilnahme sind kostenlos, ich möchte diese Dinge einfach nur im "Bekanntenkreis" kursieren lassen.

Vorher: Informative Einleitung  |  Weiterlesen: nur im kostenlosen Abonnement!  |  oder kontaktieren Sie mich (nachfolgend) persönlich!


Zum Titelbild: Wasser und der weite Horizont bilden gewisser Maßen das Sinnbild für alle Artikel in dieser Sait.

Der Slogan "Geisteshaltung 2.0": In Anlehnung an den Brauch, im Web Entwicklungs­ver­sionen wie z.B. "Web 2.0" anzuführen, steht diese scherzhafte Floskel für die Idee, unser gei­stiges Bewusstsein durch neue Betrachtungen und Überlegungen zu erneuern und aufzufrischen.

Das Motto "Frischer Geist in alte Flaschen" geht auf ein sehr nettes Büchlein "Der Geist in der Flasche" zurück, in dem sich "der Geist" die bewegende Frage stellt "Bin ich eine Flasche oder hab' ich eine?" Mein Gedanke dazu war: Rüttle den Geist, der sich als Flasche sieht, auf und gib ihm ein frisches Leben!

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Copyright dieser Seite Helmut W. Karl (Impressum), Text publiziert 14Jun2016